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in-sights: the future of management

Unternehmen müssen mehr auf "Wir-Qualitäten" setzen!

Ruderboot

 

IQ alleine reicht nicht mehr aus!


IQ steht für Intelligenz-Quotient und heißt auch: Nutze deine Intelligenz und werde erfolgreich. Deine Ich-Qualitäten siegen. WeQ steht hingegen für Wir-Qualitäten und bedeutet: In der Gemeinschaft sind wir intelligenter, leistungsstärker und nachhaltiger, so Peter Spiegel in seinem Buch 'WeQ more then IQ. Abschied von der Ich-Kultur'.


"Für ihn ist der Umstieg der Gesellschaft in den WeQ-Modus der neue Megatrend. Ob freie Lernsoftware, Design Thinking oder Share Economy – überall offenbaren Wir-Qualitäten bestechende Potenziale, die ein 'Ich-Denken' als überholt entlarven:

  • Kunden entwickeln Produkte weiter,
  • Laienteams erweitern Expertenwissen,
  • Social-Business-Konzepte erobern Theorie und Praxis

und machen deutlich, dass Wir-Qualitäten zu Ergebnissen führen, die so überzeugend sind, dass sie nichts weniger bedeuten als einen universellen Kulturwandel, der uns in jedem Lebensbereich emanzipieren wird." [1]

In der Gemeinschaft sind wir intelligenter, leistungsstärker und nachhaltiger.

Peter Spiegel

Kooperation und Vernetzung gewinnen zunehmend an Bedeutung. "Das Wissen und die Erfahrung mehrerer Personen helfen schneller und besser bei der Lösung komplexer Probleme - der WeQ wird wichtiger als der IQ." Davon ist auch Thomas Jenewein überzeugt. Durch Vernetzung könne man besser mit dynamisch veränderten Herausforderungen umgehen. In seinem - im Übrigen sehr lesenswerten - Beitrag 'Lernen im digitalen Zeitalter'beschreibt er sehr anschaulich, welche Treiber für ein Umdenken im Bereich Lernen & Arbeiten sorgen (müssen!). [2]

Was sich beim Corporate E-Learning bzw. auch in der Innovationsarbeit bereits durchgesetzt hat, weil in diesen Bereichen kooperative und kollaborative Ansätze nahezu "selbstverständlich" für die Erzielung besserer und variantenreicherer Ergebnisse eingesetzt werden, scheint "in Sachen Strategie" noch nicht so richtig angekommen zu sein: Strategiearbeit findet nach wie vor im "elitären" Kreis im stillen Kämmerchen statt - ohne Einbindung relevanter Schlüsselpersonen. Dabei würden insbesondere die Möglichkeiten der Digitalisierung großartige Chancen bieten, im Team zu besseren Lösungen zu gelangen, indem interne und externe Wissensträger mithilfe einer entsprechenden Prozesslogik in die Strategiearbeit eingebunden werden. Die "Strategiearbeit der Zukunft" erfordert definitiv mehr WeQ. 

 


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QUELLEN UND LESETIPPS:

[1] Spiegel,  P. (2015). WeQ more then IQ. Abschied von der Ich-Kultur. München: oekom

[2] Jenewein, T. (2017). Lernen im digitalen Zeitalter. Der Artikel erschien auch  im März 2018 im Fachbuch “Digital HR”.

Die Autorin

Klaudia Weber
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Die Sozialpädagogin & Lernberaterin beschäftigt sich mit den Chancen von E-Learning. Im Rahmen unserer Blogbeiträge gibt sie regelmäßig "in-sights" rund um die Themenbereiche New Work & New Learning. Außerdem denkt sie gerne "outside the box".