Herausforderungen im HR-Bereich

Grafik - abstrakt: Herausforderungen HR-Bereich

Auf den Spuren von Innovationen rund um den Megatrend
„Arbeits- und Lernwelten der Zukunft“

Lösungen für drei „Pain Points“ im Personalbereich


Personalabteilungen stehen vor zahlreichen Herausforderungen: Von der Gewinnung geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Personalentwicklung bis hin zum Kompetenz- und Changemanagement müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie die richtigen Maßnahmen ergreifen, um erfolgreich zu sein. In diesem Beitrag erfährst du mehr über die unterschiedlichen Herausforderungen im HR-Bereich. Dabei wollen wir uns vorerst insgesamt auf 3 Themenfelder konzentrieren. Und weil wir lösungsorientiert vorgehen, stellen wir euch gleich passende Ansätze aus unserem Innovationskompass zur Verfügung – als Anregung für weitere Ideen für eure eigene Organisation, aber auch zum kritisch Hinterfragen. Bereit?



PAIN POINT 1: 
Rekrutierung und Talentakquise:

Es ist schwierig, die richtigen Personen für die richtigen Stellen zu finden. Wie kann künstliche Intelligenz dabei helfen? Und welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?

KI analysiert videobasierte Bewerbungsgespräche anhand von Tausenden Datenpunkten

Viele Personalabteilungen müssen häufig unter einem enormen Zeitdruck offene Stellen nachbesetzen. Von den zig Bewerbungen soll schnellstmöglich die eine passende Person für die ausgeschriebene Position gefunden werden. Dazu müssen zuerst alle Lebensläufe gesichtet werden, um schlussendlich die Auserlesenen zu einem Bewerbungsgespräch einzuladen. Das gleicht allerdings oftmals einem Schauspiel, denn selbstverständlich möchten sich alle bestmöglich verkaufen, um die Stelle zu bekommen. Da braucht es schon sehr geschulte und objektive Personalverantwortliche, um sich nicht zu sehr vom Auftritt der Arbeitsuchenden blenden zu lassen. Damit keine Talente übersehen werden, die zurückhaltender agieren, könnte Hirevue Abhilfe leisten. Das US-amerikanische Unternehmen verbindet mit seiner End-to-End-Plattform Arbeitsuchende mit Unternehmen und stellt eine KI-gestützte Software für Videointerviews zur Verfügung. Dabei rückt das menschliche Urteilsvermögen in den Hintergrund. Auf Basis von vorgefertigten Fragen nehmen sich die Bewerbenden einfach selbst mit der Kamera auf. Das Video wird anschließend per KI anhand von ca. 25.000 Datenpunkten analysiert, wobei insbesondere Sprache, Mimik und Gestik im Vordergrund stehen. Am Ende erhalten die Personalverantwortlichen einen Score, der zeigt, welche Person am besten auf die ausgeschriebene Stelle passt, unabhängig von Kleidung oder anderen das Aussehen betreffenden Merkmalen. Das Unternehmen verspricht mit seiner Lösung ein faireres Auswahlverfahren, das nicht nur auf Lebensläufen und Annahmen beruht. [1]


PAIN POINT 2: 

Kompetenzmanagement: Personalabteilungen müssen sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden über die Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, die sie für ihre Arbeit benötigen. 


 

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In diesem Sinne hoffen wir, dass diese Beispiele eure Innovationsarbeit im wahrsten Sinn des Wortes befruchten und versüßen.

Viele Grüße aus dem INNO-VERSE!

II


 

QUELLEN UND VERTIEFUNGSTIPPS
[1]  Fast. Fair. Flexible. Finally, hiring technology that works how you want it to.

 

 

 

Die Autoren

Foto: Klaudia Weber
Klaudia Weber
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Klaudia gibt uns regelmäßig „in-sights“ rund um die Themen „New Work“, „New Learning“, „Sustainability“, „New Lifestyles“ und „New Business Models“ - nicht nur im Rahmen dieser Blogbeiträge, sondern auch, indem sie unseren Innovationskompass laufend mit den neuesten Trends und Innovationen anreichert. Darüber hinaus denkt und schreibt die gelernte Lernberaterin und Sozialpädagogin gerne „outside the box“ und tauscht sich dazu immer wieder mit Experten und Vordenkern aus den unterschiedlichsten Disziplinen aus: von Soziologen und Philosophen bis hin zu Hirnforschern..