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Sportliche Ansätze und Innovationen

Bild mit vielen Sportlern aus allen Disziplinen

in-manas auf den Spuren von Innovationen rund um den Megatrend „Medizin, Gesundheit und Selbstoptimierung“

FITNESS & LIFESTYLE

 

Über Biohacking und Fitnesstracking. Und darüber, wie Gaming zum Training werden kann


Auch die Welt des Sports entwickelt sich innovativ weiter und hat laufend Neues zu bieten. Man denke nur an die zahlreichen Apps und Sportuhren, die einem helfen, den eigenen Körper zu verstehen. Oder an die vielen Trainingsmöglichkeiten, die mit Virtual-Reality-Tools einhergehen. Wir haben uns umgesehen, was sich auf diesem Feld tut – auch fernab von technischen Lösungen. 


Dabei haben wir herausgefunden, dass

  • sich immer mehr Menschen als Biohacker outen,
  • Fitnesstracker in Zukunft handlicher und hübscher sein werden und
  • Training enorm Spaß machen kann, auch wenn (oder gerade weil) man dabei sämtliche Höhen und Tiefen durchlebt.

Und für (Sport-)Veranstalter haben wir zudem einen multifunktionalen, digitalen Boden für nahezu jede Hallensportart aufgespürt, der nicht nur Werbefläche und Showinstrument in einem ist, sondern auch die einzelnen Spieler trackt und beispielsweise Passvarianten vorschlägt.

Bereit für Neues aus unserem Innovationskompass? Auf die Plätze – fertig – los!
 


Selbstoptimierung wie bei den Champions: von Spitzensportlern lernen


Unter Biohacking versteht man eine körperliche Selbstoptimierung, bei der biologisches Wissen und technologische Hilfsmittel genutzt werden, um die eigene Lebensweise so anzupassen, dass Körper und Geist mehr leisten können. Ähnlich wie beim Computerhacking wird hierbei nach „Zugangsstellen“ des menschlichen Körpers gesucht, um Einfluss auf das System nehmen zu können. Die Bewegung startete bereits 2005 in den USA und hat mittlerweile weltweit Anhänger. In Zeiten der Pandemie scheint das Bewusstsein für körperliche und geistige Gesundheit gestiegen zu sein: Immer mehr Menschen outen sich als Biohacker – auch im Spitzensport. So setzt beispielsweise der norwegische Weltklassefußballer Erling Haaland auf die „Stellschraube Ernährung“ und optimiert seinen Körper mit den Fetten von Avocados, Nüssen oder Pflanzensamen. Zudem nutzt der Torjäger von Borussia Dortmund in seiner Freizeit eine Spezialbrille, die das Blaulicht von Handy und Fernseher herausfiltert, was die Schlafqualität und damit seine Regenerationsfähigkeit steigert. Sogar auf der ISPO Munich, der größten internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode, war Biohacking ein großer Tagesordnungspunkt: Der deutsche Top-Experte Andreas Breitfeld, der in München ein Biohacking-Lab mit modernster Technologie betreibt, vermittelte Interessierten Tipps und Tricks – von Ernährungsempfehlungen bis hin zu Stressreduktionsmethoden wie Yoga oder Digitalhygiene. Wenn auch Sie zum „Hacker“ werden wollen: Längst gibt es dazu massenweise Literatur – und sogar ein jährlich stattfindendes Biohacker Summit. [1]
 


Messung der Sauerstoffsättigung nun bald mit Fingerring als Fitnesstracker möglich?


Kaum mehr ein Sportler ohne Fitnessarmband, das den Trainingsfortschritt aufzeichnet und laufend die Vitalwerte misst. Nun sieht es so aus, als bekämen die uhrenförmigen Tracker Konkurrenz – und zwar durch einen smarten Ring am Finger. Fitbit, ein amerikanischer Hersteller von Trackern, hat nämlich ein Patent für eine Methode angemeldet, mit der die Sauerstoffsättigung des Blutes (SpO2 – das p steht für „pulsoximetrisch“) nichtinvasiv weit bequemer gemessen werden kann, als dies bisher mittels Pulsoximetern möglich war. Dieser Wert ist eine wichtige Kenngröße zur Beurteilung der Atemfunktion und somit der Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Insbesondere, wenn Sportler in ungewohnten Höhenlagen trainieren, ist die Überwachung des Sättigungsgrads wichtig, um schleichendem Sauerstoffmangel vorzubeugen. Das „gesunde“ Schmuckstück funktioniert wie ein Pulsoximeter und muss nicht erst an ein Fingerglied oder Ohrläppchen geklemmt werden. Licht trifft durch die Haut und die Blutgefäße des Fingers hindurch auf einen Photodetektor und wird dabei von sauerstoffhaltigen und sauerstoffarmen roten Blutkörperchen unterschiedlich absorbiert. Der Ring konzentriert diese Technik auf sehr engen Raum, ist unauffällig zu tragen, nett anzusehen und bietet noch den Vorteil, dass die Daten zum Beispiel über Bluetooth oder NFC an die Fitbit-App gesendet werden könnten und damit ständig verfügbar wären. Bleibt zu hoffen, dass das Patent nicht ins Leere läuft. [2]
 


Innovatives Indoor-Fahrrad verbindet Training und Gaming


Weltweit bieten Fitnessstudios Kurse auf Indoor-Fahrrädern an. Teilweise sogar in Kombination mit Virtual Reality. Das norwegische Start-up Activetainment aus Oslo hat sich zum Ziel gesetzt, Indoor-Training auch für Einzelpersonen spaßiger und energiegeladener zu gestalten. Für diesen Zweck hat das Technologieunternehmen ebove™ entwickelt, ein Trainingskonzept, das Training und Gaming kombiniert. Das erste Produkt ist das Indoor-Fahrrad ebove b\01, das sich in Echtzeit zu den Inhalten auf dem angeschlossenen   Bildschirm bzw. der verbundenen VR-Brille bewegt. Dazu gehört auch ein automatisches Anpassen an entsprechende Steigungen und Gefälle. Der Nutzer kann zudem die seitliche Neigung beeinflussen und gegen sich selbst oder andere in Einzelrennen, Serien oder Turnieren antreten. Als Nächstes plant das Start-up, ein Laufband und ein Ruderergometer für das Trainingskonzept zu entwickeln. [3]
 


Digitaler Sporthallenboden: Werbefläche, Showinstrument und Trainingstool in einem


Bei großen Sportereignissen sind digitale Werbebanden am Spielfeldrand mit ständig wechselnden Botschaften und Sponsoren bereits Standard. Nun gibt es dank der bahnbrechenden Technologien von ASB GlassFloor – einem deutschen Unternehmen, das in der Sportwelt für sein innovatives Design von Fußbodensystemen bekannt ist – einen digitalen Hallenboden. Dabei handelt es sich um eine patentierte Oberfläche aus Glas und Aluminium, mit der es möglich ist, per Touchscreen individuelle Markierungslinien für zahlreiche Sportarten „einzuschalten“. Eine 230 Quadratmeter große Projektionsfläche mit integrierter LED-Technologie macht es möglich, dass gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: So lässt sich zum einen das Showerlebnis für die Zuschauer verbessern und für mehr „Wow-Erlebnisse“ sorgen. Zum anderen fungiert der Boden als riesige Werbefläche, was zu einer besseren Vermarktbarkeit von Hallensportarten beitragen kann. Und last, but not least können die einzelnen Spieler getrackt werden. Fällt beispielsweise ein Tor oder wird ein Korb geworfen, kann der Akteur 15 Sekunden lang von einem virtuellen Feuer begleitet werden – untermauert von interessanten Livefacts. Auch beim Training „assistiert“ der Boden, indem er zum Beispiel ungedeckte Spieler anzeigt oder Passvarianten vorschlägt. Die Glasböden entsprechen allen Industrienormen und eignen sich für fast alle Sportarten, Events oder auch Fachmessen und sollen laut Hersteller über 70 Jahre halten. [4]

 

Das war ein kleiner Auszug aus unserem Innovationskompass. Fitnessfreaks dürfen sich freuen, denn es kommt zunehmend Bewegung in die Sache – sowohl für den Profi- als auch für den Amateurbereich. Wir werden Sie immer wieder in dieser (Blog-)Form auf dem Laufenden halten. Bis dahin wünschen wir Ihnen viele sportliche Ambitionen – auch für Ihre Strategie- und Innovationsarbeit.

Ihr in-manas-Team

II


QUELLEN UND LESETIPPS

[1] Biohacking: Was hinter dem System der Selbstoptimierung steckt

[2] Your next Fitbit might be a stylish stack of smart rings

[3] The world's most awesome bike simulator - The ebove ™ B \ 01 Bike.

[4] ASB Glassfloor: Die Digitalisierung des Hallenbodens


SCHON GEWUSST?

Mit dem in-manas-Trendradar können Sie die Entwicklungen und Auswirkungen aller relevanten Mega- und Makrotrends auf Ihr Unternehmen im Kontext von Wirtschaft und Gesellschaft bewerten. Arbeiten Sie mit beliebig vielen Personen – orts- und zeitunabhängig – auf virtuellen Pinnwänden gezielt an den unterschiedlichsten Frage- oder Problemstellungen, ganz im Sinne von Open Innovation und New Work. Laden Sie Mitarbeiter, externe Kunden oder Experten zur Lösung einer konkreten Problemstellung ein. Die Teilnehmer können jederzeit eigene Vorschläge auf der virtuellen Pinwand posten und die Lösungsvorschläge anderer Teilnehmer bewerten.

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